Träume sind wie wilde Tiger

Filmplakat: Träume sind wie wilde Tiger

„Träume sind wie wilde Tiger auf der Jagd. Je näher man ihnen kommt, desto mehr Angst hat man.“

In dem unterhaltsamen Familienfilm TRÄUME SIND WIE WILDE TIGER geht es um einen 12-jährigen indischen Jungen, der mit seinem großen Idol Amir Roshan gemeinsam in einen Bollywood-Film tanzen möchte. Um diesen Traum zu erreichen, muss er sich mit einem Bewerbungsvideo für ein Casting in Indien bewerben. Das gestaltet sich schwierig, weil sein Vater dagegen ist und er mit seinen Eltern gerade nach Deutschland ausgewandert ist. Ranji liebt Musik, Tanzen und Schauspiel aus seiner Heimat. In Deutschland soll er sich anpassen und „alles wie Deutsche machen“. Dies fällt ihm schwer, weil er sich hier nicht wohlfühlt, von einigen Klassenkameraden gemobbt wird, sein Opa in Indien geblieben ist und er seinen Lebenstraum nicht mehr so aktiv verfolgen kann. In Deutschland lernt er Toni kennen. Sie ist seine Klassenkameradin und Nachbarin. Das Mädchen, das äußerlich sehr stark wirkt, ist innerlich traurig, zerrissen und wütend, weil ihre Mutter ausgezogen ist und sie sich um ihren naiven Vater kümmern muss. Ranji und Toni erkennen nach und nach, was sie voneinander lernen können. Die beiden Jungschauspieler*innen haben uns überzeugt. Vor allem Annlis Krischke spielt ihre Rolle als Toni sehr authentisch und bringt die Lage, in der sie sich befindet, sehr gut rüber. Aufgrund seiner eindrucksvollen und kontrastreichen Bilder, die vielfältigen Tanzstile, die kreativen Ideen bei Instrumenten und die gelegentlichen lustigen Wortspiele vergeben wir diesem mitreißenden Film 4 Sterne. Er ließ unsere Mundwinkel nach oben gehen, hat uns happy gemacht und wir sind mit einer fröhlichen Stimmung aus dem Kino gegangen. Der Film war zwar an einigen Stellen lustig, trotzdem würden wir ihn nicht als Komödie betiteln, sondern als farbenfrohen Familienfilm, der für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist.

musikalisch
farbenfroh
vielfältig
unterhaltsam
mitreißend

Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FBW Website:und das sagen die Erwachsenen
FSK Website:fsk.de;

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