Salmas Geheimnis

Filmplakat: Salmas Geheimnis

Der Animationsfilm SALMAS GEHEIMNIS spielt im Mexiko des letzten Jahrhunderts. Die dort existierende Totenkultur, die es den Menschen einmal im Jahr erlaubt, ihre toten Verwandten und Freunde wiederzutreffen, ist die wesentliche Voraussetzung für die erzählte Geschichte. Die junge Salma wächst als Waisenkind in der Stadt Santa Clara auf und hat keinerlei Informationen über ihre Eltern. Diese Ungewissheit quält sie während ihrer ganzen Kindheit. Jedes Jahr am Tag der Toten wird ihr verboten, einen Altar für ihre Eltern aufzubauen. Aber auch ohne dieses Verbot kann sie ihre Eltern nicht zurückholen, denn sie hat keinerlei Erinnerungsstück, welches sie aber unbedingt für den Totenaltar brauchen würde. Alle Orte in Santa Clara hat Salma schon nach Hinweisen auf ihre Herkunft abgesucht, nur im Schloss war sie noch nie. Sie überredet ihre Adoptivbrüder Jorge und Pedro sie dorthin zu begleiten. Am Schloss angekommen, findet Salma ein magisches Buch, das nur sie lesen kann. Sie und ihre Brüder entdecken, dass Salma magische Fähigkeiten hat. So geraten die drei auf mysteriöse Weise in das Zwischenreich der Leben- und Totenwelt. Es beginnt eine spannende und gefährliche Abenteuerreise im Reich zwischen Tod und Leben, welche die Geschichte der Stadt Santa Clara und Salmas eigene Familiengeschichte enthüllt und ihre Zukunft aufs Spiel setzt. Der Zuschauer folgt den Entwicklungen aus der Sicht der jungen Salma. Neben dieser Hauptfigur spielen auch Salmas Adoptivbrüder eine wichtige Rolle. Der Film spricht eine große Zahl von Themen an: Tod, Familie, Abstammung, Freundschaft und Magie- also Themen, die Kinder interessieren und betreffen. Der etwas ungewöhnliche Animationsstil passt gut zur Geschichte. In den Passagen, wo Rückblenden eingebunden werden und die alte Legende erzählt wird, gibt es außerdem noch zusätzliche Zeichenvarianten. Insgesamt ist die Gestaltung sehr farbenfroh, wobei einzelne Farben auch symbolisch hervorgehoben werden. Musik und Geräusche werden spärlich eingesetzt, was aber zur Folge hat, dass sie in den wichtigen Szenen, in denen sie deutlich verwendet werden, besser herausgehoben werden. Dank der abwechslungsreichen Bildgestaltung mit vielen Totalen und Halbtotalen kann man der Geschichte gut folgen. Auch die eingesetzte Aufsicht und Untersicht ist passend gewählt. Sie gewährt dem Zuschauer eine gute Übersicht und unterstützt in den dramatischen Szenen die Bedrohung. Die animierten Effekte fallen besonders bei der Darstellung der Magie auf und sind sehr wirkungsvoll. Wir finden, dass der Film für jüngere Kinder wegen der Themen und vieler spannender Szenen noch unpassend ist. Kindern ab 8 Jahren würde der Film jedoch gut gefallen.

spannend
phantasievoll
lustig
mitreißend
gruselig

Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
Webseite:
FSK Website:fsk.de;

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