Peter Hase

Filmplakat: Peter Hase

Können Hasen sprechen? In dem Familienfilm PETER HASE einer Mischung aus Real- und Animationsfilm, können sie es schon. Wie alle Hasen lieben auch Peter Hase, seine Familie und die anderen Tiere Obst und Gemüse und nichts ist verlockender als der Gemüsegarten des alten Nachbarn. Listig und abenteuerlustig versuchen die Hasen das Gemüsebeet zu plündern und errichten ein Chaos. Als der Nachbar überraschend stirbt, erbt sein Neffe Thomas Haus, Garten und auch den Konflikt mit den frechen Hasen. Das Ganze wird noch komplizierter, denn Thomas verliebt sich in die Nachbarin Bea. Sie liebt und beschützt die Hasen und somit weckt Thomas in Peter Hase die Eifersucht. Es entwickelt sich ein Kampf zwischen den Rivalen Thomas und Peter, der in einer Katastrophe endet. Was nun? Wird alles wieder gut? Der Film behandelt neben dem Grundkonflikt auch die Themen Familie, Liebe, Zusammenhalt und Veränderung. Die Lebenswelt ist mit aller fantasievoller Verfremdung doch weitgehend realistisch gezeigt. Die filmische Umsetzung ist der Dramaturgie der Handlung angepasst. Schnelle Schnitte und abwechslungsreiche Kameraperspektiven in den spannenden Szenen wechseln sich mit ruhigeren Bildern ab. Viele verschiedene Lieder unterschiedlicher Musikrichtungen unterstützen die Stimmung des Augenblicks. Die effektvolle Animation der Tiere, die menschliche Charakterzüge haben, ist detailreich und lebendig. Überzeugt haben uns die schauspielerischen Leistungen von Bea und Tomas, die glaubhaft vermitteln, dass sie mit den animierten Figuren interagieren. Wir empfehlen den familienfreundlichen und gefühlvollen Film – der uns entgegen unseren Erwartungen positiv überrascht hat – Kindern ab 6 Jahren und ihren begleitenden Erwachsenen.

lustig
gefühlvoll
familienfreundlich
effektvoll
spannend

Eure Wertung
mit 4 Stimmen


Gattung:Abenteuer
Regie:Will Gluck
Drehbuch:Rob Lieber; Will Gluck
Buchvorlage:Beatrix Potter
Kamera:Peter Menzies Jr.
Schnitt:Christian Gazal; Jonathan Tappin
Musik:Dominic Lewis
Länge:93 Minuten
Kinostart:22.03.2018
Verleih:Sony Pictures
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FSK Website:fsk.de;