Mutter, Mutter, Kind - Let's do this differently

Filmplakat: Mutter, Mutter, Kind - Let's do this differently

Eine Mutter, ein Vater und ein Kind, das ist „Standard“, aber was ist mit einer Mutter, einer Mutter und Kindern? Dass Familie vielfältig ist, zeigt diese einfühlsame Langzeit-Dokumentation, die zwei Regenbogenfamilien teilweise über 12 Jahre begleitet hat und tiefe Einblicke in die Familien gewährt.

Oft geht es um sehr private Sachen, über die ehrlich gesprochen wird. Es geht um Samenspenden, um Vorurteile, um das Größer-Werden, um das Anderssein, den normalen Alltag und um die vielen Fragen, die Kinder gestellt bekommen, wenn sie mit ihren beiden Müttern aber ohne Vater aufwachsen. Hervorheben wollen wir die sehr gute Tonqualität und die oft außergewöhnlichen Kameraperspektiven und Aufnahmen, die nicht nur beeindruckende Porträts der Kinder, der Mütter, des Vaters, des Onkels und der Großeltern liefern, sondern auch sehr schöne Blickwinkel auf Frankfurt und Umgebung finden. Sehr sinnvoll fanden wir auch die kurzen Informationen zur Geschichte der LGBTQ-Bewegung, die eindrücklich gezeigt haben, dass dies nach wie vor weltweit ein sehr kontroverses Thema ist. Damit man den Film gut versteht, ist es wichtig, dass man den ganzen Film über mitdenkt. Deshalb empfehlen wir den Film ab 13 Jahren. Uns hat der Film zu sehr lebhaften Diskussionen zum Thema Familienkonstellation und Kinderkriegen und der Frage, was „normal“ ist, angeregt und wir wären gespannt auf die Reaktionen, wenn wir den Film mit unseren Schulklassen im Unterricht sehen und besprechen würden.

realistisch
gesellschaftsrelevant
anregend
gefühlvoll
lehrreich

Gattung:Dokumentarfilm
Regie:Annette Ernst
Drehbuch:Annette Ernst
Kamera:Nina Werth
Schnitt:Anja Lüdcke
Musik:Frankie Chinasky
Länge:97 Minuten
Kinostart:20.10.2022
Verleih:JIP Film und Verleih
FSK:12
Förderer:BKM; DFFF; HessenFilm und Medien
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FBW Website:und das sagen die Erwachsenen
FSK Website:fsk.de;

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