Fridas Sommer

Filmplakat: Fridas Sommer

Fridas Mutter ist gestorben. Nun muss sie aus Barcelona mit ihrer Tante und deren Mann und Tochter Anna den Sommer auf dem Land in einem Bauernhof in Katalonien verbringen. Dort versucht Frida, mithilfe ihrer neuen Familie, den Tod zu verarbeiten. Wird sie es schaffen? Dieser emotionale Spielfilm wirkt durch die Handkamera, die teils sehr langen Einstellungen und die unsichtbaren Schnitte sehr realistisch. Man bekommt das Gefühl mit dabei zu sein. Durch die Tiefenschärfe und die vielen Nahaufnahmen von Frida werden Nähe und Distanz zur Figur der Frida und der Trauer vermittelt. Die so real vermittelte Atmosphäre finden wir super gelungen. Eben so gut gefallen uns die wirklich traurige Geschichte, die gut gewählten Drehorte und die brillante schauspielerische Leistung. Auch sind die Dialoge gut geschrieben und durch die „Dialogpausen“ werden die Emotionen von Frida zum Zuschauer gut transportiert. Es gibt keine Filmmusik im eigentlichen Sinn, meist ist die Musikquelle im Bild zu sehen. Der Film verlangt gewisse Ansprüche um ihn zu verstehen, dennoch finden wir ihn klasse, denn neben dem zentralem Thema Trauer, greift FRIDAS SOMMER noch viele weitere Themen wie z. B. Religiosität, Ausgrenzung, Integration, Inklusion, Familie und Liebe auf. Wir empfehlen diesen Film für Jugendliche ab 14 Jahren, die sich auch mit tiefgründigeren Themen auseinandersetzten wollen. Ebenso finden wir, dass dieser Film auch gut von Erwachsenen gesehen werden kann.

gefühlvoll
emotional
realisitisch
traurig
berührend

Eure Wertung

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Gattung:Drama
Regie:Carla Simón
Darsteller:Laia Artigas; Paula Robles; Bruna Cusí; David Verdaguer; Fermi Reixach
Drehbuch:Carla Simón
Kamera:Santiago Racaj
Schnitt:Didac Palou; Ana Pfaff
Länge:96 Minuten
Kinostart:26.07.2018
Verleih:Grandfilm
FSK:0
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
Webseite:grandfilm.de
FSK Website:fsk.de;

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