Ein Minecraft Film

Filmplakat: Ein Minecraft Film

Der neue Kinofilm EIN MINECRAFT FILM ist eine Videospieladaption vom Spielehersteller Mojang. Der Film handelt von einer Person namens Steve, die ein Portal zu der sogenannten Oberwelt (Overworld) findet. Zu Beginn der Geschichte erfährt man, wie Steve in die Oberwelt kommt. Nach einiger Erkundung öffnet er aus Versehen ein Portal zu der Höhlendimension, auch Nether genannt. Dabei trifft er auf die böse Königin der Schweine (Piglins), die die Oberwelt übernehmen möchte.

Zum Anfang des Films wird sehr viel aus dem realen Leben der Charaktere erzählt, was für den Film an sich irrelevant ist. Uns gefällt jedoch der Übergang vom realen Leben in das Minecraft-Universum, da Steve in einer Mine im echten Leben ein Portal gefunden hat, das ihn in die Minecraft-Welt führt. Darüber hinaus kommt, nachdem er das Portal betritt, die bekannte Minecraft-Musik. Außerdem ist uns direkt aufgefallen, dass die Tiere, Zombies und Dorfbewohner sich genauso anhören wie im echten Spiel – das macht alles authentischer.

Der Film ist vom originalen Minecraft-Videospiel sowie von dem Spiel Minecraft Dungeons inspiriert. Für Leute, die diese Spiele nicht kennen, könnten manche Szenen aus dem Film unverständlich wirken. In manchen Szenen sind Lieder aus dem Minecraft-Spiel zu hören, wie z. B. Pigstep. Manchmal gibt es auch Gesangseinlagen, hauptsächlich von dem Steve-Schauspieler Jack Black, die nicht so ganz in den Film passen. Insgesamt ist die Musik aber passend zum Film und zum Minecraft-Thema. Die Easter Eggs, wie zum Beispiel, dass „Technoblade“ im Film verewigt wurde, gefallen uns sehr gut. Die Welt von Minecraft ist gut umgesetzt. Die bunten und strahlenden Animationen geben dem Film das typische Aussehen der Blockwelt. Die Schauspieler sind gut gewählt, wie zum Beispiel der Charakter Henry – er wirkt wie ein echter „Gamer“ in der Blockwelt. Jack Black als Steve wirkt dagegen viel zu albern und überdreht und passt nicht zu seiner eigentlichen Rolle.

Im Großen und Ganzen wird die Minecraft-Welt zwar schön dargestellt, allerdings konnte uns der Film unter dem Strich nicht vollends überzeugen, da er viel zu albern und teils lächerlich wirkt. Die oben genannten Nebenstränge in der realen Welt haben die Qualität des Films sehr heruntergezogen.

animiert
erzählerisch
charakterstark
musikalisch
wiedererkennbar

Elterninfos:Altersempfehlung der JFJ: Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die FBW-Jugend Filmjury Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die mit Kindern und Jugendlichen besetzten Jurys Hinweise, ab wann ein Film aus ihrer Sicht für das junge Publikum geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.

FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG).

FSK Website:fsk.de;

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