Drei Schritte zu dir

Filmplakat: Drei Schritte zu dir

Der Film DREI SCHRITTE ZU DIR von Justin Baldoni handelt von Stella und Will, zwei Mukoviszidose-Patienten, die sich im Krankenhaus zum ersten Mal begegnen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine komplizierte Beziehung, da sie aufgrund ihrer Krankheit immer vier Schritte Abstand zueinander halten müssen. Aber nicht nur das steht zwischen ihnen, auch gewisse charakterliche Differenzen müssen erst überwunden werden, bevor das Eis zwischen ihnen bricht. Die Handlung wird dem Zuschauer trotz der komplexen Situation verständlich nahegebracht. Durch den Film werden dem Publikum die Auswirkungen von MWZD bewusst und man merkt, wie die Krankheit den Alltag beeinflusst. Zwar kommt die Handlung etwas schleppend in Gang, jedoch entwickelt sich die Geschichte immer spannender, je näher sich die beiden Protagonisten kommen. Denn so wird immer klarer, wie tragisch die Tatsache ist, dass sie sich niemals berühren dürfen. Auch die Kameraeinstellungen unterstreichen diese Tragik. Die Farbpaletten für Will und Stella spiegeln ebenfalls gut die Eigenschaften der Charaktere wider. Bei Stella sind es vor allem lebensfrohe Farben, während es bei Will tristere Farben sind. Insgesamt lebt der Film nicht von der Musik. Die Dramatik des Films entwickelt sich vielmehr durch das gute Schauspiel von Cole Sprouse und Haley Richardson sowie das starke Skript. So werden einem die Gefühle, die der Film transportieren soll, nicht vorgegeben, sondern entwickeln sich aus der Geschichte heraus. Dies hat uns sehr gut gefallen, so wie der ganze Film natürlich auch. Wir empfehlen ihn ab 12 Jahren.

romantisch
tragisch
klischeebehaftet
realitätsnah
mitreißend

Eure Wertung
mit 17 Stimmen


Gattung:Drama
Regie:Justin Baldoni
Darsteller:Haley Lu Richardson; Cole Sprouse; Moises Arias
Drehbuch:Mikki Daughtry; Tobias Iaconis
Kamera:Frank G. DeMarco
Schnitt:Angela M. Catanzaro
Musik:Brian Tyler
Länge:116 Minuten
Kinostart:20.06.2019
VÖ-Datum:30.12.2019
Verleih:Universal
FSK:6
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FSK Website:fsk.de;

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