Drachenreiter

Filmplakat: Drachenreiter

In dem Animationsfilm DRACHENREITER geht es um den Silberdrachen Long und die Waldkoboldin Schwefelfell, die durch die Zerstörung ihres Lebensraums gezwungen werden, den Saum des Himmels zu finden. Der Saum des Himmels ist ein Mythos von einem Ort, an dem alle Drachen glücklich und zufrieden leben. Auf ihrem Weg treffen sie unter anderem den Menschen Ben, einen Dieb, der vor der Polizei flieht und der sich als Drachenreiter ausgibt. Werden sie es schaffen, vor dem Monster Nesselbrand, das erschaffen wurde, um alle Drachen zu töten, den Himalaya und den Saum des Himmels zu erreichen? Gut gefallen hat uns die passende Musik zu den Bildern. Gerade bei den Verfolgungsjagden unterstreicht sie perfekt die Spannung. Auch die Animationen haben uns gut gefallen, ebenso die tolle Synchronisation des YouTube-Stars Dagi Bee und der Comedians Kaya Yanar und Rick Kavanian. Weiter finden wir den Prolog absolut gelungen. Faszinierend umgesetzt finden wir die Fantasiewelt, besonders die Animation der Landschaft, der Fabelwesen und der Zwerge. Gerade die Darstellung der drei Zwerge finden wir sehr lustig. Auch die Anspielungen auf andere Filme (z.B. Ice Age) finden wir großartig. Ebenso witzig ist die Umsetzung des Internets und die Vermischung von der modernen und der Fantasiewelt. Mit dem Hauptthema des Films, Vorurteile, geht der Film behutsam um. Erstmal sind alle Menschen schlecht und alle Drachen böse. Diese Vorurteile werden im Laufe des Films widerlegt. Nicht so gut gefallen hat uns die leider oft zu offensichtliche Entwicklung der Geschichte. Wir empfehlen den Film für Familien mit Kindern ab 6 Jahren, man sollte jedoch wissen, dass der Film teilweise sehr gruselig ist.

abenteuerlich
lustig
fabelhaft
spannend
landschaftlich

Gattung:Animationsfilm
Regie:Tomer Eshed
Darsteller:Julien Bam; Dagi Bee; Mike Singer
Drehbuch:Johnny Smith
Kamera:Olaf Aue
Musik:Stefan Maria Schneider
Länge:91 Minuten
Kinostart:15.10.2020
Verleih:Constantin
FSK:0
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FSK Website:fsk.de;

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