Die kleinen Hexenjäger

Filmplakat: Die kleinen Hexenjäger

In dem Film DIE KLEINEN HEXENJÄGER geht es um den 10-jährigen Jovan, der unter einer angeborenen Muskelkrankheit leidet und deshalb Probleme beim Gehen hat. In seinen Träumen ist Jovan ein fliegender Superheld, der gemobbten Kindern hilft. Im Gegensatz dazu zählt er in seiner Klasse als pedantischer Nerd und Außenseiter, vor allem da er selber keine Freunde haben möchte. Als ein neues Mädchen namens Milica in seine Klasse kommt und neben ihn gesetzt wird, ist er genervt. Die beiden freunden sich jedoch mit der Zeit an und Milica erzählt Jovan ihr größtes Geheimnis, dass eine Hexe für die Scheidung ihrer Eltern verantwortlich ist. Zusammen versuchen sie herauszubekommen, wieso Milicas Vater von seiner neuen Freundin, der angeblichen Hexe, verhext worden ist. Als sie sich gemeinsam auf die Hexenjagd begeben, ist viel Zusammenhalt wichtig, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen. Durch die gute Kameraführung und den geschickten Handlungsaufbau schafft es der Film, Spannung aufzubauen und über die jeweilige Sequenz zu halten. Die Schauspieler*innen, besonders die beiden Kinder, erzeugen durch ihre gute Darstellung glaubhafte Gefühle. Dadurch sind die Zuschauer*innen den Figuren sehr nah. Wir geben dem Film 3 Sterne, da er wichtige Alltagssituationen spannend erzählt. Die anrührenden Charaktere werden von den jungen Schauspieler*innen gut dargestellt. Insbesondere gefiel uns die Leistung des körperbehinderten Darstellers des Jovans. Die Traumsequenzen in denen Jovan als Superheld zu sehen ist und die Gedanken über die angebliche Hexe sind gut und phantasievoll dargestellt. Jedoch finden wir, dass die Synchronstimmen nicht gut zu den Charakteren passen, auch war die Sprache nicht immer lippensynchron. Insgesamt stellt der Film wichtige Themen angemessen dar. Wie zum Beispiel, dass man auch mit einer Behinderung glücklich sein kann und dass es möglich ist, mehr als einmal zu lieben. Außerdem zeigt der Film, dass man nicht immer dem ersten Eindruck glauben soll. Wir empfehlen den Film für eine Zielgruppe zwischen 7 und 12 Jahren.

traurig
berührend
spannend
realitätsnah
phantasievoll

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Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FSK Website:fsk.de;

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