Der Prank - April, April!

Filmplakat: Der Prank - April, April!

Der 1. April – Tag der Pranks! Das lernt Xi, der für zwei Wochen in Deutschland bei der Familie von Lucas wohnt. Schnell versucht er sich selbst an Pranks. Doch gleich sein erster geht in die Hose und hat ungeahnte Folgen. Denn als er Schaaf, dem Freund von Lucas' großer Schwester, der sich als Möchtegern-Rapper groß aufspielt, aber nur als Pizzabote sein Geld verdient, eins auswischen will, hält er auf einmal einen Pizzakarton mit einer Million Euro in der Hand. Lucas und Xi wollen Schaaf das Geld wieder zurückbringen. Auf dem Weg quer durch Berlin bekommen es die beiden allerdings mit der Mafia, viel Money und Musik zu tun.

Der ganze Film besteht, wie der Titel schon sagt, aus einem Prank, aber eigentlich aus vielen Pranks, die miteinander verschachtelt und verflochten sind. Bei den Outtakes im Abspann sieht man, wie viel Spaß der Dreh gemacht haben muss. Allein der Cast ist sehr passend besetzt, vor allem Xi und Schaaf. Auch wenn einige Figuren in klischeehaften Situationen gezeigt werden, passt es unserer Meinung nach in das gesamte Erzählkonzept des Filmes. So gibt es zum Beispiel natürlich zwei alberne Polizisten, die hier als trotteliges Duo probieren, die Stadt vor Kindern (!) zu schützen. Dennoch funktioniert es, weil man solche Arten von Polizisten in Kinderfilmen erwartet und es trotzdem nicht langweilig wird. Der Film ist sehr unterhaltsam und spaßig und hat keine tiefere Bedeutung, aber das braucht er nicht und wir finden, das ist vollkommen okay. Nur eines stört uns: Warum gibt es so wenige Kinderfilme, in denen Jungs und Mädchen einfach nur befreundet sind?

Dieser Familienfilm spricht am meisten 8 bis 12-jährige an, ist aber dennoch auch für alle weiteren Altersgruppen geeignet. Berlin wird realistisch in Szene gesetzt, wir mögen es.

lustig
unterhaltsam
familienfreundlich

Elterninfos:Altersempfehlung der JFJ: Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die FBW-Jugend Filmjury Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die mit Kindern und Jugendlichen besetzten Jurys Hinweise, ab wann ein Film aus ihrer Sicht für das junge Publikum geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.

FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG).

FSK Website:fsk.de;
Visionkino:visionkino.de

Mit dem Filmwecker erfährst Du, wann der Film in einem Kino in Deiner Nähe läuft:
Ein Service von kino-zeit.de