Dear Future Children

Filmplakat: Dear Future Children

DEAR FUTURE CHILDREN ist ein Dokumentarfilm, in dem drei starke Frauen gezeigt werden, die gegen unterschiedliche Krisen kämpfen. Pepper ist eine junge Frau aus Hongkong, die gegen die sich androhende Diktatur protestiert. Hilda ist eine junge Klimaaktivistin, die „Fridays for Future Uganda“ vertritt. Rayen aus Chile ist eine junge Aktivistin, die gegen die Ungerechtigkeit in ihrem Land und für die Rechte der Arbeiterklasse demonstriert. Alle haben eines gemeinsam: Sie wollen die Welt für die nächste Generation zu einem besseren Ort machen. So kämpfen sie gegen Unterdrückung, den Klimawandel und Polizeigewalt. Der Dokumentarfilm zeigt ungefiltert, was für extreme und schlimme Situationen in manchen Ländern herrschen. Durch eindrucksstarke Bilder und Eindrücken direkt von den Demos und Geschehnissen werden die wichtigen Punkte unglaublich fesselnd herüber gebracht. Es ist auch gut, dass die Themen nicht so sachlich erzählt werden wie in den Nachrichten, sondern mit Emotionen aus der Sicht der Demonstrant*innen. Die Schnitte vom einen Ort zum anderen sind sehr schnell und können einen, wenn man das nicht gewohnt ist, verwirren. Die Kameraführung ist trotz wilden Demos fast immer sehr gut. Die passende Musik macht den Film emotionaler und mitreißender, wird allerdings nicht zu stark eingesetzt. Wir würden den Film für ein Alter ab 13 oder ab 15 Jahren empfehlen, denn er ist gesellschaftlich wichtig. Er enthält aber viele deprimierende und gewaltvolle Szenen, die für Jüngere vielleicht unverständlich sind, da man sie nicht aus dem alltäglichen Leben kennt. Manchmal hat man das Gefühl, dass man von bösen Dingen umgeben ist. Dagegen hilft nur, selbst aktiv zu werden.

berührend
lehrreich
mitreißend
deprimierend
faszinierend

Gattung:Dokumentarfilm
Regie:Franz Böhm
Kamera:Friedemann Leis
Schnitt:Daniela Schramm Moura
Musik:Hannes Bieber; Leonard Küßner
Länge:89 Minuten
Kinostart:14.10.2021
Verleih:Camino Filmverleih
FSK:12
Förderer:MFG Baden-Württemberg
Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FSK Website:fsk.de;

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