Booksmart

Filmplakat: Booksmart

Der Film BOOKSMART von Olivia Wilde handelt von den zwei High School-Schülerinnen der Abschlussklasse Amy und Molly, die in ihrer Stufe zwei totale Außenseiterinnen sind und sich in ihrem Leben nur mit Schule und Hausaufgaben auseinandersetzen. Als ihnen am Tag vor der Abschlussfeier jedoch klar wird, dass man, auch wenn der Fokus auf schulischen Dingen liegt, trotzdem nebenbei Spaß haben kann, bleibt ihnen noch eine Nacht Zeit, um alles einmal anders zu machen und eine wilde Partynacht zu erleben. Doch zum ersten Mal läuft nicht alles nach Plan und es warten einige Überraschungen auf sie… Wer bei diesem Film einen typischen amerikanischen Teeniefilm erwartet, irrt sich. Auch wenn der Film viele Klischees und typische Rollenvorurteile enthält- wie zum Beispiel die Mädchen aus dem Debattierclub, die „Abschlepperin“ oder der stellvertretende Schulsprecher, der lieber Partys organisiert, statt den Pflichten seines Amtes nachzukommen- entwickelt sich die Geschichte ganz anders als erwartet. Molly und Amy stehen dabei stets im Mittelpunkt. Ihre Freundschaft entwickelt sich im Laufe des Films in vielen kritischen Situationen weiter, wird gestärkt und beide lernen zu sich selbst zu stehen. Erstere sieht alle anderen Mitschüler als Versager an, doch muss im Laufe der Handlung erkennen, dass sie selbst auch Schwächen hat und lernt ihre Klassenkameraden aus einer anderen Perspektive kennen und verstehen. In ihrer Freundschaft zu Amy ist sie diejenige, die entscheidet und bestimmt, wo es lang geht. Amy hingegen ist eher die typische Mitläuferin. Durch die Herausforderungen, denen sie sich im Laufe der Nacht stellt, lernt sie den Mut zu haben zu sich selbst und zu ihren Entscheidungen zu stehen. Die Emotionen der beiden Protagonistinnen werden vor allem durch die Handkameraführung an den Zuschauer herangebracht. Insgesamt erzählt der Film sehr viel über seine Bilder und nicht allein durch die Dialoge. Auch die Tongestaltung unterstreicht die Geschichte und vermittelt darüber hinaus dem Zuschauer die Partyvorfreude der beiden Hauptfiguren und somit das Lebensgefühl von High School-Schüler*innen der Abschlussklasse. Insgesamt ist der Film sehr stark auf die beiden Protagonistinnen fixiert und auf deren Entwicklung. Das macht den Film weniger zu einer typischen High School Komödie und mehr zu einem besonderen Film über wahre Freundschaft, Selbstfindung und das Erwachsenwerden. Hiermit verbunden sind natürlich auch erste sexuelle Erfahrungen, weshalb wir den Film erst ab 14 Jahren empfehlen.

emotional
bunt
rasant
überraschend
lustig

Elterninfos:FSK: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) ist damit beauftragt, auf Basis des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) zu prüfen, für welche Altersstufen ein Film keine gefährdende Wirkung hat (0, 6, 12, 16 und 18 Jahren). Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen (§ 14 Abs. 1 JuSchG). Ergänzend zur gesetzlichen Altersfreigabe der Jugendschutz-Experten der FSK spricht die Jugend Filmjury der FBW Filmempfehlungen und Alterseinschätzungen aus. Damit geben die Jurys Hinweise, ab wann ein Film für Kinder geeignet ist. Dies soll Eltern und Kindern bei der Auswahl altersgemäßer Filme helfen, als auch Orientierung geben hinsichtlich ihrer individuellen Ansprüche.
FSK Website:fsk.de;

Mit dem Filmwecker erfährst Du, wann der Film in einem Kino in Deiner Nähe läuft:
Ein Service von kino-zeit.de